Das ewige Problem mit der kritischen, subjektiven Wahrnehmung der eigenen Person ist das primäre Thema dieses Projektes.

Zwei körpergroße Spiegel, einer konvex und einer konkav schaffen die Möglichkeit einer interaktiven Auseinandersetzung mit dem eigenen, irrealen Spiegelbild. Das reale, mitunter unzufrieden machende Bild des Körpers, der Mimik des Gesichtes, wird in diesen Spiegeln maßlos überzeichnet und dadurch auf eine ungewohnte Weise ästhetisch.

Das Spiel mit den Spiegelbildern ist uralt und doch in jedem Augenblick einmalig neu.

Zwei rote Teppiche liegen vor den Spiegeln. So kann man richtig feierlich auf seine verzerrten Körperbilder und Fratzen zuschreiten und an deren Hässlichkeiten seinen Spaß haben.

 

miss III

 

miss II

 

spiegelbild

 

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